Demokratie-Abend in Karlsdorf

In der Zehntscheuer 1737 warf Dr. Andrea Hoffend am 16. April die Frage auf, ob und wie viel wir aus Weimar gelernt haben.

Die einstmalige Gewissheit, dass Berlin nicht Weimar sei und es auch niemals werde, kommt uns heute, da immer mehr einstmals stabile Demokratien ins Wanken geraten, zunehmend abhanden.

Was hätten die Lehren aus Weimar sein können und müssen? Was haben wir wirklich aus Weimar gelernt? Und was ist nun zu tun, um unsere Demokratie zu erhalten? Ausgehend von diesen Fragen beleuchtete die Leiterin unseres wissenschaftlichen Teams auf Einladung der Bürgerstiftung Karlsdorf-Neuthard kurz nach den Osterferien in altehrwürdigem Gemäuer das Thema ‚Wehrhafte Demokratie in Zeiten autoritärer Versuchungen‘. Im Anschluss waren die Teilnehmer:innen eingeladen, das Thema in Kleingruppen weiter zu vertiefen und ihre Ergebnisse hernach zu präsentieren. Manfred Kern und Dmitriij Koscheew umrahmten die Veranstaltung mit Couplets, die die politische Situation am Ende der Weimarer Republik eindrucksvoll verdeutlichten.

Angeregt durch diese Veranstaltung, haben wir das Thema des Vortrags unterdessen in unsere Angebotspalette übernommen und bieten es von nun an in einer neuartigen Kombination aus kurzen Impulsvorträgen und mehreren kleinen Workshop-Runden anbieten.

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