Beim 70. Bundesweiten GedenkstättenSeminar in Dachau informierte sich Fabienne Bitz über die neuesten Ansätze in der Ausbildung von Guides.

‚Learning by Doing?‘ – von dieser Frage geleitet tauschten sich vom 10. bis 12. Juni 2026 rund 130 wissenschaftlich-pädagogische Fachkräfte aus ganz Deutschland im Rahmen des 70. Bundesweiten GedenkstättenSeminars in Dachau über die Aus- und Fortbildung für die gedenkstättenpädagogische Praxis aus. Auch unsere pädagogisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin Fabienne Bitz war mit dabei.
Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops befassten sich die Teilnehmer:innen mit unterschiedlichen Ansätzen und Methoden in der Aus- und Fortbildung freiberuflicher Guides an Gedenkstätten sowie vergleichbaren Einrichtungen und setzten sich mit der Frage auseinander, wie diese Ausbildung weiterentwickelt werden kann.
Wieder einmal waren auch die politischen Rahmenbedingungen, denen die historisch-politische Bildungsarbeit zunehmend ausgesetzt ist, Gegenstand des kollegialen Austauschs. Allseits wurde von vielfach überspitzen Erwartungen an die möglichen ‚Demokratie-Effekte‘ berichtet, während zugleich weder die finanziellen Ressourcen der meisten Einrichtungen noch die Bildungspläne hinreichend Freiraum für gelingende Vermittlung bieten.