Unser interaktives Geschichtslabor ‚Wo fängt Unrecht an?‘ richtet sich vor allem an junge Menschen, aber es bietet auch älteren Menschen wertvolle Informationen und Anregungen. Ausgehend von der Geschichte des frühen Konzentrationslagers Kislau, können sich die Besucher:innen an acht Doppelstationen mit den Unterschieden zwischen Rechtsstaat und Unrechtsstaat, Demokratie und Diktatur auseinandersetzen.
Standort gesucht!
Von Mitte April bis Ende Mai 2026 ist unser mobiles Geschichtslabor 'Wo fängt Unrecht an?' noch vakant. Anschließend ist es erst 2027 wieder verfügbar.
Haben Sie Interesse, es in Ihre Einrichtung zu holen? Dann melden Sie sich gerne via Mail unter info@lernort-kislau.de! Als Stellfläche sollten mindestens 50 qm zur Verfügung stehen.
Nächster Standort
13. Juni bis 13. September 2026
Schloss Bruchsal
Schlossraum 4 | Schönborn-Saal
Einzelbesucher:innen können das Labor dienstags bis sonntags jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr kostenfrei nutzen. Gruppenbesuche bitten wir vorab unter diesem Link anzumelden.
Weitere Informationen zum Begleitprogramm finden Sie auf dem unten stehenden Info-Faltblatt und in Kürze auf der Seite der Stadt Bruchsal.
Raum zum Entdecken und Be-Greifen
Woran denken Sie, wenn Sie das Wort 'Labor' hören? Vielleicht an Menschen in weißen Kitteln, die Glaskolben mit dampfenden Flüssigkeiten schwenken? All das sucht man in unserem mobilen Geschichtslabor vergeblich. Getreu unserem Motto 'Geschichte begreifen – Demokratie erleben' können Jugendliche und junge Erwachsene aber auch in unserem Labor vermeintliche Wahrheiten hinterfragen und Theorien über Vergangenheit und Gegenwart auf den Prüfstand stellen.

Interaktiver Versuchsaufbau
An den acht Doppelstationen des Geschichtslabors geht es jeweils um einen historischen Themenkomplex und um dessen Bezüge zur Gegenwart. Fast alle Stationen des Geschichtslabors sind interaktiv gestaltet: Drehelemente, Klappen und Schieberegler laden die Besucher:innen dazu ein, Inhalte zu entdecken, sich miteinander auszutauschen und zu Wertfragen Stellung zu nehmen. Ein 'Labor-Heft' bietet vertiefende Anregungen und weitergehende Informationen.
Aufsuchende Geschichtsarbeit
Das Geschichtslabor wechselt seit dem Frühjahr 2021 alle paar Wochen seinen Standort. So erreicht es viele Menschen – ob in Schulen, Bibliotheken, Museen oder anderen Bildungseinrichtungen. Wo Sie das Labor aktuell besuchen können und wohin es als nächstes wandert, können Sie im Tourplan nachlesen.
Variable Nutzungsmöglichkeiten
Das Geschichtslabor lässt sich auch ohne Begleitung gut erkunden. Je nach Zeit und Interesse kann das 'Labor-Heft' dabei Unterstützung bieten. Lehrkräften und anderen Multiplikator:innen bieten wir in unserem Leitfaden Hinweise und Kopiervorlagen für ein selbstständiges Arbeiten in Kleingruppen.

Ich finde das Format sehr gut, vor allem die Mischung aus Geschichte und Gegenwart. Viele Menschen wissen nicht, was sie die NS-Geschichte heute noch anzugehen hat. Das Labor ist ein super Gegenbeispiel hierfür. Ich finde es gut, wenn man mit Mitschülern durchgeht, die man noch nicht so kennt und mit ihnen ins Diskutieren kommt. [Ciha, 15]
Bundesförderung ‚Jugend erinnert‘
Das Projekt ‚Mobiles Geschichtslabor‘ ist eines von deutschlandweit 31 Formaten zur NS-Geschichte, die für das Bundesprogramm ‚Jugend erinnert‘ ausgewählt wurden. In diesem Rahmen fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) innovative und modellhafte Bildungsprojekte in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren.
Weitere Standorte
Sie möchten, dass das Geschichtslabor zu Ihnen kommt? Oder Sie kennen weitere Räumlichkeiten, in denen wir unser mobiles Geschichtslabor aufstellen und viele junge Menschen erreichen können? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf!